Schlachtschiff Bismarck | Das wahre Gesicht eines Schiffes
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  Egon Bey

Feuerwerksgefreiter

Egon Bey

Feuerwerker, 8. Division

* 26.5.1922 in Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) – † 27.5.1941

Feuerwerksgefreiter  
Egon Bey Deutschland 1922

Deutschland (1922)

Quellen:

Herta Berg geb. Bey (Schwester) / Bad Bramstedt

Ernst Bey (Bruder) / Hitzhusen

Egon Bey wurde am 26. Mai 1922 in der schleswig-holsteinischen Stadt Bad Bramstedt, als erstes Kind von Helene und Julius Bey, geboren. Es folgten fünf weitere Geschwister, drei Jungen und zwei Mädchen, der jüngste Bruder Peter erblickte erst im Jahr 1939 das Licht der Welt, während sich der älteste Sohn bereits in der Pubertät befand. Egon Bey besuchte die Volksschule in Bad Bramstedt, er war ein sehr guter Schüler. Anschließend begann er im väterlichen Betrieb die Lehre zum Elektriker. Er schwärmte zu dieser Zeit sehr für die Marine, während sein drei Jahre jüngerer Bruder Hans, die Fliegerei verhimmelte. So kam es immer wieder zu heftigen Diskussionen zwischen beiden.

Der fünfjährige Egon Bey mit seiner Mutter Helene1940 meldete sich Egon Bey freiwillig zur Kriegsmarine. Sein Vater, der während des Ersten Weltkrieges sechs Jahre in französischer und englischer Gefangenschaft verbracht hatte, war damit nicht einverstanden, doch der Sohn ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Nach der Grundausbildung in Stralsund schlug er die Feuerwerkerlaufbahn ein und wurde auf die Bismarck kommandiert. Im April-Mai bekam er Urlaub und fuhr nach Hause. Seine Schwester Herta, gerade elf Jahre alt, war richtig stolz auf den großen Bruder, der so gut aussah in seiner Uniform. Dann kam die Feindfahrt der Bismarck. Mit der Nachricht über das Gefecht des Schiffes mit dem britischen Schlachtkreuzer HMS Hood zog die Angst im Hause Bey ein. Am 26. Mai 1941 wurde Egon Bey 19 Jahre alt, ausgerechnet an jenem schicksalshaften Tag, an dem die Bismarck ihren fatalen Torpedotreffer einstecken musste. Es sollte der letzte Tag vor der großen Seeschlacht werden, die ihm das Leben kostete. Seine Schwester Herta berichtet: „Am 27. Mai saß meine Mutter wie erstarrt vor dem Radio. Um 10 Uhr brach Mutti in Tränen aus und sagte: „Jetzt ist Egon tot!“ Das Band zwischen Mutti und Egon war zerrissen. Seit dem Tag war nichts mehr wie es vorher war. Mutti kam nie über den Verlust hinweg.

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