Schlachtschiff Bismarck | Das wahre Gesicht eines Schiffes
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Feldwebel

Werner Seeliger

Pilot T3+MK

* 2.4.1917 in Kerzdorf (Schlesien) – † 27.5.1941

Feldwebel  
Werner Seeliger Deutschland 1917

Deutschland (1917)

Quelle:

Dieter Seeliger (Neffe) / Trebur

Werner Seeliger wurde am 2. April 1917 als zweiter Sohn von Frieda und Adolf Seeliger, in dem kleinen niederschlesischen Ort Kerzdorf, nur zwei Kilometer südlich der Kreisstadt Lauban, an den Ufern des Queiß, geboren. In Lauban wuchs er zusammen mit seinem Bruder Paul auf. Werner Seeliger entwickelte sich zu einem sportlichen jungen Mann mit gleichzeitig großem Interesse an der Musik. Er spielte Klavier, Orgel und Saxophon. In Lauban besuchte er das Gymnasium, welches er mit dem Abitur abschloss. Anschließend nahm er ein pädagogisches Studium auf, denn er wollte Lehrer werden.

Etwa Ende 1938 Anfang 1939 wurde er eingezogen und kam zur Luftwaffe. Für die Fliegerei hatte er schon früh Interesse gezeigt. Bei Kriegsbeginn befand sich der mittlerweile zweiundzwanzigjährige Gefreite in der Ausbildung zum Flugzeugführer bei der 1. Kompanie des Fliegerergänzungsbataillons 16 in Neumünster. Während seiner späteren Stationierung auf dem Fliegerhorst Pütnitz, in der Nähe der Stadt Riebnitz, unweit der Ostseehalbinsel Darß, lernte Werner Seeliger seine spätere Verlobte Liesbeth Richter kennen.

Seine Ausbildung zum Flugzeugführer absolvierte Werner Seeliger erfolgreich und wurde später zur Bordfliegerstaffel 1/196 kommandiert. Diese stellte das Personal für die Bordflugzeuge der Kriegsmarine. Als Pilot der Arado Ar 196 Maschine mit der Kennung T3+MK kam er 1941 an Bord der Bismarck. Die zwei ersten der insgesamt vier Bordflugzeuge waren Mitte März im Kieler Scheerhafen übernommen worden. Die zwei noch fehlenden Maschinen folgten am 2. April, Werner Seeligers vierundzwanzigstem Geburtstag. Seine Karriere hatte sich bis dahin bereits gut entwickelt. Innerhalb der letzten drei Jahre war Werner Seeliger nun bereits vom Gefreiten bis zum Feldwebel befördert worden. Zusammen mit dem Leutnant zur See Martin Lange, Beobachter auf der T3+MK, folgte die Borderprobung und Ausbildung an der Maschine. Eineinhalb Monate später begann dann der tatsächliche Einsatz mit dem Auslaufen der Bismarck.

Werner Seeliger überlebte den Untergang des Schiffes am 27. Mai 1941 nicht. Er fiel im Alter von 24 Jahren. Seine Verlobte und seine Eltern hofften noch lange nach dem Untergang der Bismarck, dass er doch noch unter den Überlebenden sei. Ihre Hoffnung wurde jedoch enttäuscht.

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